Sep 152015
 

In der letzten Woche ist meine Einführung zum Thema Strukturgleichungsmodelle bei Springer/VS erschienen. Das Buch zeigt, wie sich die gängigsten Modelle (u.a. einfache und Mehr-Gruppen-Konfirmatorische-Faktorenanalysen (CFA/MGCFA)) in Stata, Lisrel und MPlus realisieren lassen. Die Beispiele stammen aus dem Bereich der politikwissenschaftlichen Einstellungsforschung (Fremdenfeindlichkeit, politische Entfremdung, politisches Interesse …).

Alle Beispieldateien können hier heruntergeladen werden. Das Buch kostet 12,99 € (Ebook) bzw. 17,99 € (Paperback). Pre-prints der Einleitung und des Glossars gibt es hier, weitere Probeseiten direkt bei Springer.

Im einzelnen werden die folgenden Themen behandelt:

1 Einleitung
  1.1 Wieso, weshalb, warum? Strukturgleichungsmodelle in der Politikwissenschaft
  1.2 Aufbau des Buches
  1.3 Konventionen
  1.4 Software und Internetquellen
2 Grundlagen
  2.1 Matrixalgebra
    2.1.1 Dimensionen, Elemente, Vektoren, Submatrizen, Partitionen
    2.1.2 Besondere Matrizen
    2.1.3 Einfache Matrixoperationen
    2.1.4 Rang und Inverse
  2.2 Kovarianz, Korrelation, Regression
    2.2.1 Die Kovarianz: Maß für Zusammenhänge zwischen metrischen Variablen: 
    2.2.2 Der Pearsonsche Korrelationskoeffizient: Standardisiertes Maß für den Zusammenhang zwischen metrisch
    2.2.3 Das lineare Regressionsmodell: Baustein für Strukturgleichungsmodelle
  2.3 Messfehler und Faktorenanalyse
  2.4 Kausalität und Pfaddiagramme
    2.4.1 Kausalitätsbegriff
    2.4.2 Pfaddiagramme
  2.5 Das allgemeine Strukturgleichungsmodell
  2.6 Stichproben, Schätzungen, Strategien
    2.6.1 Realität, Modell und Daten
    2.6.2 Schätzverfahren
    2.6.3 Identifikation
    2.6.4 Modellvergleich: Fit-Indizes und Hypothesentests
    2.6.5 Standardisierte Schätzungen und Mittelwertstrukturen
3 Beispiele und Anwendungen
  3.1 Daten
  3.2 Konfirmatorische Faktorenanalyse: Einstellungen zu Migranten
  3.3 Gruppenvergleich und äquivalente Messungen
  3.4 Empfehlungen für Analyse und Darstellung
    3.4.1 Theoretische Grundlagen und Spezifikation
    3.4.2 Datenauswahl und -aufbereitung
    3.4.3 Modellschätzung und Respezifikation
    3.4.4 Präsentation
4 Fortgeschrittene Themen
  4.1 Kategoriale Variablen
    4.1.1 Kategoriale Indikatoren
    4.1.2 Ein Beispiel: Politische Wirksamkeit (efficacy)
  4.2 Latente Wachstumsmodelle
    4.2.1 Zunahme des Interesses am Wahlkampf
    4.2.2 Exkurs: Latente Wachstumsmodelle als Mehr-Ebenen-Modelle
  4.3 Ausblick und weiterführende Literatur
    4.3.1 Missing Data
    4.3.2 Kategoriale latente Variablen
    4.3.3 Mehr-Ebenen-Strukturgleichungsmodelle
5 Ausblick und weiterführende Literatur
  5.1 Grundlagen
  5.2 Einführungen
  5.3 Literatur zu einzelnen Programmen
  5.4 Fachzeitschriften und Handbücher
6 Literaturverzeichnis
Apr 102015
 
Lehrbuch Strukturgleichungsmodelle (SEM)

Lehrbuch Strukturgleichungsmodelle

Mein seit langem geplantes Lehrbuch “Strukturgleichungsmodelle” erscheint demnächst bei Springer VS. Viele politikwissenschaftliche Beispiele illustrieren die Anwendung gängiger Modelle auf Daten aus dem ESS und dem Allbus. Gezeigt wird jeweils, wie sich die Modellschätzung in Stata, MPlus und Lisrel realisieren läßt. Zu allen Beispielen ist die vollständige und kommentierte Syntax für alle drei Programme enthalten.

Ich danke Sabrina Mayer, Benjamin Sack, Jasmin Fitzpatrick, Daniela Herrmann, Daniel Weber und Dagmar McCaslin für zahlreiche Anregungen, Hinweise und Korrekturen. Näheres zum Lehrbuch Strukturgleichungsmodelle findet sich hier (Syntax und Daten folgen bald).

Aug 292008
 

Everyone just seems to know that the voters of the Extreme Right hate foreigners in general and immigrants in particular, but robust comparative evidence for the alleged xenophobia – Radical Right vote link is scarce. Moreover, many of the published analyses are based on somewhat outdated (i.e. 1990s) data, and alternative accounts of the extreme right vote (the “unpolitical” protest hypothesis and the hypothesis that the Far Right in Western Europe attracts people with “neo-liberal” economic preferences, championed by Betz and Kitschelt in the 1990s) do exist. Just a few days ago, a journal has accepted a paper by me in which I test these three competing hypotheses using (relatively) recent data from the European Social Survey and a little Structural Equation Modelling. As it turns out, protest and neo-liberalism have no statistically significant impact on the Extreme Right vote whatsoever. Anti-immigrant sentiment, however, plays a crucial role for the Extreme Right in all countries but Italy. Its effects are moderated by party identification and general ideological preferences. Moreover, the effect of immigrant sentiment is moderate by general ideological preferences and party identification. I conclude that comparative electoral research should focus on the circumstances under which immigration is politicised. Wasn’t it blindingly obvious?

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