AUTOREN: Kai Arzheimer / Markus Klein

TITEL: Die friedliche und die stille Revolution

QUELLE: Oscar W. Gabriel (Hrsg.): Politische Einstellungen und Politisches Verhalten im Transformationsprozeß. Opladen: Leske + Budrich 1997, Seiten 37-57.

VOLLTEXT

ZUSAMMENFASSUNG: Wie haben sich vierzig Jahre Sozialismus und die anschließende Erfahrung der "Wende" auf die Wertorietierungen der Bürger in den neuen Ländern ausgewirkt? In dem vorliegenden Beitrag prüfen wir drei mögliche Hypothesen: Die Konservierungshypothese, nach der die DDR-Bürger Werthaltungen aus den 50er Jahren bewahrt haben, die Konvergenzhypothese, die besagt, daß sich die Werthaltungen in beiden Teilen Deutschlands in ähnlicher Weise entwickelt haben, und die Sozialisationshypothese, nach der sich in der früheren DDR spezifische Wertorientierungen herausgebildet haben. Diese letzte Hypothese ist mit den empirischen Daten am besten vereinbar.

ABSTRACT: In which way did 40 years of socialist rule and the revolutionary experiences of 1989 shape the value orientations of the citizens in the former GDR? In this article, we test three competing hypotheses: i) People in the GDR preserved value orientations from the 50s, ii) value orientations in East and West Germany converged over the decades, iii) Citizens in the GDR acquired specific value orientations. The latter hypothesis is conformable with the empirical data.

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