TITEL: Grau in Grau. Die Grünen und ihre Wähler nach eineinhalb Jahrzehnten

ENGL. TITEL: Grey in Grey. The Green Party in Germany and its Voters after One and a Half Decades

QUELLE: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 49, 1997, S. 650-673

VOLLTEXT

ZUSAMMENFASSUNG: Der Beitrag analysiert die Wählerschaft der Grünen zwischen 1980 und 1996. Ausgehend von der These des "Ergrauens" der grünen Wähler wird untersucht, ob die Bereitschaft zur Wahl der Grünen tatsächlich einem kohortenspezifischen Mechanismus folgt oder ob das veränderte programmatische Profil der Partei für die zunehmenden Stimmenanteile bei den älteren Wählern verantwortlich ist. Die programmatische Entwicklung der Grünen wird in sechs Phasen eingeteilt. Es zeigt sich, daß die veränderte Programmatik der Grünen zu einer Erhöhung des Stimmenanteils in allen Altersgruppen geführt hat, diese Zunahme bei den älteren Wählern aber besonders stark ausgeprägt ist. Kohortenspezifische Effekte lassen sich zusätzlich nachweisen.

ABSTRACT: This article is analyzing the electorate of the Green Party in Germany between 1980 and 1996. Starting from the hypothesis that the voters of the Greens turn grey it is investigated whether the readiness of voting the Greens is really following a cohort-specific pattern or whether the changed programmatic party-profile is responsible for the increased share of votes done by elder voters. The programmatic development of the Greens is divided into six phases. It is shown that the changed program of the Greens lead to an increase of vote-shares in all age groups. This increase is, however, strongest among the elder voters. Cohort-specific effects can also be demonstrated.

KORRESPONDENZANSCHRIFT: Dipl.-Volksw. Markus Klein M.A., Zentralarchiv für empirische Sozialforschung an der Universität zu Köln, Bachemerstr. 40, D-50931 Köln, E-Mail: klein@za.uni-koeln.de; Kai Arzheimer, Institut für Politikwissenschaft, Johannes Gutenberg-Universität, Colonel-Kleinmann-Weg 2, D-55099 Mainz

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